Rolling-Suurbier-Stage: Karneval der Kulturen

Rolling-Suurbier-Stage: Karneval der Kulturen

15.05.2016 Berlin Free

Details

Time : 12:00
Venue : Karneval der Kulturen
Address : Hermannplatz bis Möckernstraße
Zip : 10969

Unsere Rolling-Suurbier-Stage, die als Gegenentwurf zum etablierten Jabba-Dabba-Doo-Helau-Juchhei-Karnevalsgeschehen ins Rennen ging, hatte nicht nur erste Achtungserfolge zu verzeichnen sondern konnte auch einige echte Ausrufezeichen setzen. Auch im Wettstreit mit vielen bereits erfahreneren Karnevalisten machten wir am Pfingstsonntag 2016 eine überaus gute Figur.

Unsere rollende Bühne wurde im Medienecho durchweg positiv aufgenommen, was sich auch in den zahlreichen E-Mails widerspiegelt die wir im Anschluss hierzu erhalten haben. Dies nicht zuletzt deshalb, weil wir – ökologisch korrekt – bewiesen haben, dass es absolut möglich und machbar ist einen ca. 4,5t schweren LKW-Hänger von 8,50m Länge und 2,45m Breite – entsprechende Logistik und technische Umsetzung vorausgesetzt – mit bloßer Muskelkraft über die ca. 3,5km lange Jubel-Strecke zu bewegen. Dies soll an dieser Stelle auch gern ein Fingerzeig an die Veranstalter sein, darüber nachzudenken, ob man nicht zukünftig ausschliesslich unmotorisierte Fahrzeuge beim Karneval zulassen sollte! Wir haben zumindest vorgemacht, dass es funktioniert.

Unser Line-Up, The πGeigenschrey: Kin-Der-Kids, Cruor Hilla, Lewiston Tramps, Sebastian Dracu und Power Horse Parade, haben sich mächtig ins Zeug gelegt, kamen durch die Bank weg gut bei Publikum und Presse an und hatten den erwartet großen Anteil am Gesamterfolg unseres Auftritts.

Einziger Wermutstropfen hierbei: Leider hatten wir übersehen, dass um noch erfolgreicher die Jury zu beeindrucken – ja, es gab wohl eine Art Contest um den „besten“ Wagen! – es angezeigt gewesen wäre, am Südstern auf Höhe der Jury-Tribüne, sich ganz besonders ins Zeug zu legen, um dort zu punkten. Dort standen auch die meisten offiziellen Fotografen und Pressevertreter von Print, Radio und TV. Wir hingegen zogen es an dieser Stelle suurbiermässig vor, eine Umbaupause einzulegen, anstatt uns vor Jury- & Pressevertretern mittels Kasperaden und Purzelbäumen zu inszenieren und um maximale Aufmerksamkeit zu buhlen. Tja, sooo kleckert das Suurbier… support your local Underdogs!

Zu klären wäre auch noch, warum einige Fans daran gehindert wurden sich unserem Wagen anzuschliessen und von der Security abgewiesen wurden, wie wir leider in der Nachbereitung des Events erfahren mussten. Ärgerlich für die Betroffenen die ihre Band supporten wollten und für uns, weil uns damit ein mehr an Aufmerksamkeit flöten ging… Wir werden  den Vorfall natürlich beim Veranstalter auf den Tisch bringen, um zu erfahren was da genau los war!

Alles in allem war es chaotisch, bunt & laut, das Wetter weitestgehend stabil und es hat schlussendlich aber doch noch richtig Spaß gemacht, auch wenn wir das Karnevalsmotto scheinbar nicht so recht verstehen wollten und eigentlich nur das taten was wir immer tun, musizieren, Spaß haben und unserem eigenen Motto treu bleiben: „Einer ist keiner, zwei sind mehr als einer…“

Fazit: Ein gelungener, großartiger Tag, an dem wir, von kleineren Unzulänglichkeiten einmal abgesehen, das Rolling-Stage-Konzept des Vereins für Suurbier-Kultur und Handwerk e.V. vorstellen & bewerben durften um – alive & kicking! – einen kleinen musikalischen Stoßseufzer zum Cäpt’n – up, up in the sky! – zu schicken! To be continued next year…

Unsere auftretenden Künstler/innen:
  • The πGeigenschrey: Kin-Der-Kids (Kraut- & Monsterrock, Suurbierpop, Cover-Mutation; Berlin)
  • Cruor Hilla (Punk Ska; Berlin)
  • Lewiston Tramps (Tramp ’n‘ Roll/Beat; Berlin)
  • Sebastian Dracu (SWR-Rock-Pop-Gitarrero des Jahres 2015; Baden-Baden)
  • Power Horse Parade (Dreamtime Dance Ritual Performance – Zen ’n‘ Roll Vibration; Berlin)
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